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Deine Yoga-Körper-Reise

Deine Yoga-Körper-Reise

Lesedauer 4 Minuten

„Ist das Licht des Yoga einmal angezündet, verlischt es nie mehr. Je intensiver sie üben, desto heller wird die Flamme leuchten.“
B.K.S. Iyengar

Wohltuende Haltungen, Prana, der Atem und der Geist als Bindeglied zwischen Körper und Bewusstsein führt dich mit der Wissenschaft des Yoga in eine tiefe Verbundenheit mit dir Selbst.
So kann eine wundervolle Yoga-Körper-Reise beginnen von der Basis in den Füßen über den ganzen Körper bis über die Krone des Kopfes.

Yoga ist nicht wettkampforientiert und dennoch fordert es uns. Schnelle und kraftvolle Bewegungs-Übungen im sportlichen Training ermüden und erschöpfen uns meist. Yoga-Asanas nähren und stärken den Körper, Geist und die Seele, machen flexibler, frisch und energiegeladen. Auch das Nervensystem soll damit belastbarer werden.

Yoga Gleichgewichtsübung

Komm mit auf die Yoga Körperreise

Meine Online-Yoga-Sessions widmen sich ganz unterschiedlichen Themen. Meist nutze ich philosophische Gedanken, belebende Bilder oder widme mich bestimmten Yoga-Richtungen, wie etwa auf meiner Chakren-Reise. Diesmal habe ich mir aber etwas ganz Besonderes für Dich einfallen lassen. Ich möchte Dich mitnehmen auf eine Reise durch Deinen Körper. Dazu wirst Du in den kommenden Wochen einzelne Yoga-Sitzungen erleben können, die sich intensiv mit den verschiedenen Körperregionen beschäftigen. Die Yoga-On-Demand-Videos dazu wirst Du nach den jeweiligen Sessions hier in diesem Beitrag finden. Komm mit auf die Yoga-Körperreise!

Hier geht’s zu den Stationen auf der Yoga Körperreise:

1. Station: Yoga für die Füße

 

2. Station: Yoga für die Knie Yoga für die Knie - Video

 

Yoga kann man in jedem Alter üben

Je älter wir werden, desto steifer werden die Gelenke und desto schwächer wird der Muskelaufbau. Dennoch kann Yoga unheimliche Energien freisetzen, Abwehrkräfte stärken, dynamisch und frisch den ganzen Organismus beflügeln. Die alten Weisen in Indien praktizieren Yoga unter anderem auch wegen der Steigerung der Abwehrkräfte und als vorbeugende Therapie.

Yoga für den Körper zu praktizieren, ist wie das Spiel eines Orchesters. Im eigenen Rhythmus bewegen sich die Knochen, die Faszien, die Muskeln und Bänder in ihrer physikalischen und physiologischen Essenz und in eigener individueller Beschaffenheit. Dabei dürfen eigene Grenzen behutsam respektiert werden, auch wenn in Asanas Prozesse von Kontraktion und Expansion achtsam durchschritten werden. Dabei soll das Körpergewicht gleichmäßig auf die Muskeln, Knochen und Gelenke verteilt werden. Begleitet von Deinem Geist nimmst Du sanft Deinen Körper in diesem Spiel als ein Gesamtkunstwerk der Natur wahr, das es zu hegen und zu pflegen gilt. Dein Körper ist Dein Tempel der Dich schützt und nährt. „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“

Yoga für den ganzen Körper – möglichst in jeder Sequenz

Die Yoga-Körper-Reise, die wir in den kommenden Wochen antreten, fokussiert zwar einzelne Körperregionen, dennoch beziehen wir auch hier möglichst alle Körperhaltungen mit ein. Die Bewegungen des Körpers sind ein Zusammenspiel aller Regionen. Deshalb kann Yoga für den Rücken nicht ohne eine starke Körpermitte oder Fixierung auf den Stand auskommen; ebenso wenig können wir Yoga für die Füße praktizieren, ohne unsere Körperhaltung im Ganzen, von den Schultern bis zu den Zehen, zu beachten.

Eine Hatha-Yoga-Sequenz sollte deshalb alle Aspekte der Körperhaltungen einbeziehen. Hier ein ganz kleiner Einblick:

  • Standpositionen: stärken und flexibilisieren u.a. die Gelenke und die Wirbelsäule und stärken die Bein- und Rückenmuskulatur. Auf diese Weise unterstützen Stand-Übungen dich in der Balance und helfen dir auch im übertragenen Sinne, dich aufzurichten und deine Kraft zu spüren.
  • Sitzende Asanas: Im Sitzen ausgeführte Asanas unterstützen u.a. die Hüftgelenke in ihrer Beweglichkeit und lösen Verspannungen und Verhärtungen.
  • Vorwärtsbeugen: lassen den Blutstrom zum Gehirn fließen und beruhigen das symphathische Nervensystem. Es erfolgt eine intensive Dehnung der Oberschenkel und die Bauchorgane werden angeregt.
  • Rückbeugen: stimulieren das zentrale Nervensystem und wirken anregend für den Organismus. Sie werden als kraftvoll und energetisch wahrgenommen.
  • Drehhaltungen: unterstützen die Aktivität der Wirbelsäule und eigenen sich wunderbar, um die inneren Organe zu massieren und zu aktivieren.
  • Umkehrpositionen: Wenn beispielsweise Kopf und Schultern auf der Matte bleiben und die Füße zur Decke gestreckt werden, werden Gehirn, Herz und Lunge stärker durchblutet und der Kreislauf aktiviert.
  • Liegende Asanas: beruhigen Deine Ganzheit und lassen Geist und Körper regenerieren. So entsteht eine nachhaltige Entspannung.

Ich nehme Dich mit auf eine wunderbare Körperreise. Zur ersten Stunde legen wir unseren Fokus auf die Füße und schreiten dann in weiteren Yogastunden den Körper entlang nach oben. Mit größter Achtsamkeit darfst du dich dabei ganz entfalten und wahrnehmen. Viel Freude damit.


 

WER SCHREIBT?
Doris von Arps Aubert

Doris von Arps Aubert

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